Eine Website zu betreiben kostet bereits Zeit. Zusätzlich jeden Werbekunden selbst zu gewinnen, ist für viele unabhängige Publisher schwierig. Krypto-Unternehmen stehen vor der anderen Seite derselben Aufgabe: passende Nutzer erreichen. AADS verbindet Werbetreibende mit Websites und bietet dafür Werkzeuge zur Selbstbedienung.
Der Name ist weniger bekannt, die Geschichte reicht jedoch bis 2011 zurück. Damals wurde Anonymous Ads auf Bitcointalk vorgestellt. Später hieß das Netzwerk A-ADS; im August 2025 kündigte es die Marke AADS an.
Für BitcoinLink haben wir öffentliche Seiten, Kampagnen- und Anzeigenplatzformulare, Hilfetexte und Nutzermeinungen geprüft. Wir haben weder Traffic gekauft noch eine Auszahlung erhalten. Unsere Einschätzung: Für eine geeignete Website oder ein Krypto-Angebot mit klarem Werbebudget ist AADS einen Versuch wert. Besonders interessant ist die Verbindung aus selbstständiger Verwaltung und Bitcoin-Zahlungen.
BitcoinLink kann eine Provision erhalten, wenn Sie bestimmte Links auf dieser Website nutzen. Damit finanzieren wir einen Teil unserer redaktionellen Arbeit. Ein Dienst passt deshalb nicht automatisch zu allen: Unsere Bewertungen erläutern Vorteile, Grenzen und Bedingungen vor der Anmeldung.
Was bietet AADS?
AADS ist ein Werbenetzwerk. Werbetreibende finanzieren Kampagnen, Publisher stellen Plätze bereit und erhalten einen Anteil der Werbeeinnahmen. Bitcoin dient unter anderem als Zahlungs- und Auszahlungsmittel. Ein Konto ist kein Börsenkonto zum Kauf von Kryptowährungen.
Die lange Geschichte spricht für eine nähere Betrachtung. Für die Entscheidung zählen aber die heutigen Funktionen und die eigenen Ergebnisse. Ältere A-ADS-Berichte können inzwischen überholte Bedingungen enthalten.
Für wen lohnt sich ein Konto?
| Ihr Projekt | Interessanter Ansatz | Erstes Ziel |
|---|---|---|
| Krypto-Magazin, Blog oder Webtool | Passende Werbeplätze anbieten | Tatsächliche Einnahmen messen |
| Produkt für Krypto-Nutzer | Kategorien und Websites auswählen | Qualifizierte Registrierungen gewinnen |
| Publisher mit Medienangeboten | Angebote im Marketplace | Leistung und Preis festlegen |
| Kontakte zu Werbetreibenden | Empfehlungsprogramm | Aktive neue Werbekunden vermitteln |
Bei einem Wallet-Vergleich oder Bitcoin-Medium ist die thematische Nähe nachvollziehbar. Ein allgemeiner Onlineshop sollte zuerst prüfen, ob die verfügbaren Websites seine Kunden erreichen.
Publisher: mit einem geeigneten Anzeigenplatz beginnen
Sie erstellen eine Anzeigeneinheit, wählen das Format und fügen den bereitgestellten Code ein. Die Anleitung beschreibt eine iframe-Integration. Im öffentlichen Formular sind adaptive oder feste Größen sowie Desktop- und Mobileinstellungen vorhanden.
Wir schätzen die Ausschlüsse für Investitionen, Glücksspiel, NSFW-Inhalte und riskante Projekte. Werbung prägt die Erfahrung der Leser. Strengere Filter können allerdings die Zahl verfügbarer Kampagnen reduzieren.
Voraussetzungen und Einnahmen
AADS nennt auch Websites mit wenig Traffic als mögliche Teilnehmer. Die aktuelle Anleitung verlangt dennoch eine seit mindestens drei Monaten registrierte Domain und schließt Websites auf kostenlosen Domains oder Subdomains aus; Wix und Blogspot werden genannt. Erforderlich sind zugängliche Seiten, angemessene Inhalte und echte Besucher, ohne übermäßig aufdringliche Werbung.
Bevor Einnahmen entstehen, muss AADS die Anzeigeneinheit erkennen. Prüfen Sie Erkennung und Kategorie nach der Installation sowie nach Änderungen an Website oder Cache.
Die CPM- und Einnahmenprognosen sind Schätzungen. Tatsächliche Einnahmen hängen von gültigem Traffic, Qualität und Werbenachfrage ab. Ein fester Betrag pro Klick oder tausend Seitenaufrufen wird nicht garantiert.
Sie haben bereits echte Leser? Erstellen Sie den ersten AADS-Anzeigenplatz und prüfen Sie seine Erkennung. Damit lässt sich das Angebot anhand Ihrer eigenen Website bewerten.
Werbetreibende: zuerst den passenden Kontext wählen
Das Kampagnenformular bietet thematische Traffic-Pakete und eine manuelle Katalogauswahl. Bei unserer Besichtigung waren unter anderem Krypto-Medien, Krypto-Tools, Trading und Blockchain-Projekte sowie eine Sprachauswahl vorhanden.
Für die erste Kampagne würden wir wenige passende Websites bevorzugen. Ein Portfolio-Tool und eine Bitcoin-Konferenz benötigen möglicherweise unterschiedliche Besucher und Botschaften.
Tagesbudget und Erfolgsmessung
Das Standardmodell heißt CPD, Kosten pro Tag. Ihr Budget erhält einen Anteil des ausgewählten Traffics im Wettbewerb mit anderen Werbetreibenden. Eine feste Anzahl an Klicks oder Anmeldungen ist damit nicht reserviert.
Das Formular enthält Tagesbudgets in BTC oder USD, ein Gesamtbudget und Max CPM. Laut Hilfe schließt Max CPM Anzeigeneinheiten aus, deren effektiver Preis über dem Limit liegt. Wenig relevante Quellen können ebenfalls ausgeschlossen werden.
Richten Sie vor der Finanzierung eine passende Zielseite und eigene Conversion-Messung ein. Eine Anmeldung, ein Newsletter-Abo oder eine qualifizierte Anfrage sagt mehr über den Nutzen aus als viele Impressionen. Vergleichen Sie Ihre Daten mit den AADS-Berichten.
Ihr Produkt richtet sich an Krypto-Nutzer? Bereiten Sie eine gezielte Kampagne mit Ausgabenlimit vor. Mehr Budget sollte auf messbare Ergebnisse folgen.
Gebühren und Mindesteinzahlung
AADS nennt eine Provision von 20 %; 80 % der Werbebudgets gehen an Publisher. Bei einem Budget von 100 USD unter dieser Regel entfallen 20 USD auf das Netzwerk und 80 USD auf die beteiligten Publisher. Ein einzelner Websitebetreiber erhält dadurch keine Zusage über 80 USD. Bei Marketplace-Angeboten erhält der Publisher ebenfalls 80 % seines Angebotspreises.
Die veröffentlichte Mindesteinzahlung beträgt 100 USD oder mehr, abhängig von Coin und Netzwerk. Als Beispiel nennt die Hilfe 250 USD für USDT ERC-20. Maßgeblich ist das Einzahlungsfenster. Die Einzahlung füllt das Guthaben; das Tagesbudget steuert dessen Verbrauch. Prüfen Sie zusätzliche Zahlungs- oder Netzwerkgebühren.
Bitcoin-Auszahlungen und Lightning
Einzahlungen sind über Kryptowährungen oder Bankkarten möglich, entsprechend den angezeigten Optionen. Verwenden Sie bei Krypto die aktuelle Adresse und das richtige Netzwerk.
Für Bitcoin-Auszahlungen auf der Hauptchain nennt die Hilfe 0,001 BTC als Mindestbetrag. Lightning wird als Möglichkeit für kleinere Beträge ohne diese Schwelle beschrieben; unterstützt werden unter anderem Lightning Addresses und LNURL payRequest.
Für kleine Publisher macht das einen Versuch praktischer. Prüfen Sie die Kompatibilität der Wallet und die Einstellungen. AADS nennt keine eigene Auszahlungsgebühr, was nicht sämtliche anderen Kosten ausschließt. Änderungen der Auszahlungseinstellungen können eine vorübergehende Sicherheitssperre auslösen.
Marketplace, CPA und Empfehlungen
Eine konkrete Medienleistung buchen
Der Marketplace enthält Artikel, Social-Media-Beiträge und weitere Platzierungen. Prüfen Sie Lieferumfang, Position, Dauer und Freigabebedingungen. Ein gesponserter Artikel garantiert weder Verkäufe noch SEO-Vorteile. Publisher sollten die Provision bei der Preisgestaltung berücksichtigen.
Nützliche Aktionen vergüten
AADS bietet CPA und Umsatzbeteiligung. Dafür können technische Integration und verlässliche Zielmessung erforderlich sein. Diese Modelle unterscheiden sich von normalen Bannerkampagnen mit Tagesbudget.
Neue Werbekunden vermitteln
Das Empfehlungsprogramm bewirbt 10 % der Ausgaben vermittelter neuer Werbetreibender für sechs Monate, gemäß den Bedingungen. Einnahmen entstehen durch deren Aktivität, nicht allein durch das Teilen einer Einladung.
Datenschutz und öffentliche Erfahrungen
AADS hebt anonyme Kontomöglichkeiten hervor. Zusätzliche Anforderungen sind möglich: Die Hilfe nennt KYC für Werbung auf Poocoin. Die Datenschutzerklärung behandelt auch Konto- und Zahlungsinformationen. Eine pauschale Aussage „keine Daten, keine Cookies, niemals KYC“ wäre daher zu weitgehend.
Öffentliche Bewertungen fallen unterschiedlich aus. Manche Nutzer loben Support und Zahlungen, andere bemängeln Messung oder Kampagnentransparenz. Daraus lässt sich die Leistung Ihrer Kampagne nicht vorhersagen. Ein begrenzter, messbarer Einstieg ist aussagekräftiger.
So beginnen Sie
Als Publisher
- Domain und Inhalte auf Zulässigkeit prüfen.
- Kontozugang einrichten und Zugangsdaten sichern.
- Format und Ausschlüsse wählen.
- Code einbinden, Erkennung und Kategorie kontrollieren.
- Auszahlung konfigurieren und Einnahmen beobachten.
Als Werbetreibender
- Eine relevante Conversion definieren.
- Anzeige und Zielseite vorbereiten.
- Websites und Sprache auswählen, Budgets begrenzen.
- Regeln, Mindesteinzahlung und Zahlung prüfen.
- Nach Moderation und Start Ergebnisse vergleichen und Quellen anpassen.
Die Dokumentation beschreibt E-Mail-Zugang und Konten im Zusammenhang mit der Erstellung von Kampagnen oder Anzeigeneinheiten. Folgen Sie dem aktuellen Ablauf, besonders beim Sichern eines anonymen Zugangs.
Das BitcoinLink-Fazit
Für eine geeignete Krypto-Website würden wir AADS in die engere Auswahl nehmen. Selbstbedienung, Inhaltsfilter und Lightning lösen praktische Aufgaben unabhängiger Publisher. Für Werbetreibende zählen ein passendes Publikum und genug Budget für eine brauchbare Auswertung.
Passt das zu Ihrem Projekt? Erstellen Sie ein AADS-Konto und bereiten Sie den ersten Anzeigenplatz oder die erste Kampagne vor. Ein klares Ziel erleichtert die Bewertung.
Häufige Fragen
Ist AADS das frühere A-ADS?
Ja. Die neue Marke wurde 2025 angekündigt. Ältere Bedingungen können überholt sein.
Braucht eine Website viel Traffic?
Nicht zwingend. Domain- und Inhaltsanforderungen gelten dennoch; Einnahmen sind nicht garantiert.
Wie hoch ist die Mindesteinzahlung?
Die Hilfe nennt 100 USD oder mehr, beispielsweise 250 USD bei USDT ERC-20. Vor der Zahlung prüfen.
Gibt es einen festen Klickpreis für Publisher?
Kein fester CPC oder CPM wird garantiert. CPA kann getrennt definierte Aktionen vergüten.
Lassen sich kleine Beträge auszahlen?
AADS empfiehlt dafür Lightning. Auf der Bitcoin-Hauptchain beträgt die genannte Mindestgrenze 0,001 BTC.
Ist KYC immer ausgeschlossen?
Nein. Bestimmte Websites oder Kampagnen können zusätzliche Prüfungen verlangen.
